Freitag, 7. August 2026

Neue Pedale

Ich habe heute die Pedale am Rad gewechselt. Hatte ich zuletzt 2021 gemacht. Die Pedale von damals haben etwa 1.700 km gehalten.

Jetzt hab ich mir irgendwelche billigen Pedale für 7,99 Euro besorgt. Ansonsten: Fahrrad hinstellen, rechte Kurbel nach vorn, 15er Schlüssel zwischen Kurbel und Pedal angesetzt und nach unten drücken, abschrauben. An die neuen Pedale ans Gewinde etwas Fett ran. Pedal ran, festschrauben. Dann gleiches mit der linken Seite, Kurbel nach vorn, Schlüssel nach hinten angesetzt und nach unten drücken. Probleme hatte ich etwas, die alten Pedale abzubekommen, da brauchte es etwas Überzeugung.

Ansonsten alles kein Problem. Man muss die Richtung, in die man drückt, beachten, das rechte Pedal hat Rechts-, das linke Linksgewinde.



Der Zwillingsradweg

Irgendwie ist das Thema "Zwillingsradweg" komplett an mir vorbei gegangen. Aufgefallen ist es, als ich in Ruhlmühle war, dort habe ich die Info-Tafel dazu gesehen. Jetzt hab ich nachgeschaut, ja, voriges Jahr war die Tafel auch schon vorhanden. Tja…

Der Zwillingsradweg kombiniert den Oder-Neiße-Radweg mit dem Spreeradweg, im Norden mit dem Froschradweg und im Süden mit der Mittellandroute. So entstand ein Rundkurs von ungefähr 270 km, von Bad Muskau über Bautzen, Sohland/Spree, Zittau und Görlitz. Dementsprechend mit vielen großen Sehenswürdigkeiten wie den Saurierpark, dem Haus der tausend Teiche, das Kloster St. Marienthal, historische Altstädte und und und... Wer eine mehrtägige Radtour plant, sollte sich den Zwillingsradweg mal anschauen.

https://www.oberlausitz.com/zwillinge

https://regio.outdooractive.com/oar-oberlausitz/de/tour/fernradweg/der-zwillingsradweg/52263937/




Donnerstag, 6. August 2026

Der Breite Graben

Der Breite Graben in Mulkwitz, eigentlich nur Wasser aus dem Tagebau Nochten, wieder mit einer interessanten Färbung (02.08.2026).




Mittwoch, 5. August 2026

Auf nach Ruhlmühle

Ich bin mal nach Ruhlmühle gefahren, schauen, wie da der Stand bei der Brücke ist.

Ja, die ist aktuell komplett gesperrt. Was aber einige Leute trotzdem nicht davon abhält, sich darüber auf die andere Seite zu begeben, trotz Warnschilder und Absperrung. Angefangen wurden die Arbeiten schon, sollen dieses Jahr beendet werden, so dass die Brücke wieder für Fußgänger und Radfahrer freigegeben werden kann.




Montag, 3. August 2026

Drei Schwalbentürme

Beim Lesen der Ausgabe 2/2023 der Struga war wieder Rätselraten angesagt: es ging in einem Artikel um den Schwalbenturm in Rohne, und dass dort keine Schwalben ihre Brutplätze haben, sondern diese bei Spatzen beliebt sind. Aber bei einer Formulierung war Nachdenken angesagt:

"Seit dem Jahr 2020 steht in Rohne einer von drei Schwalbentürmen im Kirchspiel Schleife."

Ich kannte bisher nur zwei Standorte von Schwalbentürmen, für den dritten gab es nur Vermutungen. Und diese hat sich nun bestätigt, ich bin durch Zufall da lang gefahren, wo ich sonst noch nie unterwegs war, in Richtung Klein Düben.


Rohne, an der Dorfstraße

Am Radweg Rohne - Mulkwitz

Halbendorf Richtung Klein Düben, bei der PROHAV

Samstag, 1. August 2026

Biotop in Mulkwitz

Am Radweg zwischen Rohne und Mulkwitz befindet sich das Biotop. Das ist ein renaturiertes Feuchtbiotop, man hat da etwas Ruhe, und kann mit Glück ein paar Vögel beobachten.

Nun war das aber lange Zeit etwas eingeschränkt, man ist nicht mehr ans Wasser gekommen, weil da Zäune den Bereich abgesperrt haben. Hat glaub ich etwas mit der Afrikanischen Schweinepest zu tun. Was jedenfalls nichts schön.

Das war Ende Juni noch so gewesen, jetzt (Ende Juli 2026) sind die Zäune im Abbau, die Absperrungen waren schon beseitigt gewesen, und auch der Rasen war gemäht, man konnte wieder bis ans Ufer. Schön.


Juni 2026

Juli 2026

Juli 2026, Blick auf die Seerosen

Freitag, 31. Juli 2026

Mittwoch, 29. Juli 2026

Der Phoenyks-Guide (4) - Krimiwalk

Ab dem Frühjahr 2026 gibt es den Phoenyks Guide in der Verwaltungsgemeinschaft Schleife. Hier werden bei der Erlebnistour an insgesamt 45 Stationen per QR-Code sorbische Themen aufgegriffen und erklärt. Es gibt aber noch zwei weitere Thementouren, einmal die Sagentour, wo man an 17 Stationen verschiedene Figuren sorbischer Sagen kennenlernen kann, und dann den Krimiwalk. Diesen habe ich mir mal vorgenommen und mit dem Rad abgefahren.

Startet man die Tour, bekommt man in einem einleitenden Text die Geschichte erklärt. Dann gibt es die Karte, wo insgesamt 10 Stationen eingezeichnet sind. An diesen finden sich QR-Codes bzw. 4stellige Zahlen. Diese braucht man, um die jeweiligen Kapitel freizuschalten. In jedem gibt es zur Geschichte einen Text und einen Hinweis, der nach einem Rätsel erscheint. Hat man alle 10 Hinweise, kann man den kompletten Fall lösen.

Die Stationen beschränken sich auf Schleife, Rohne und Mulkwitz; wenn man in Schleife an der Kirche startet, fährt man ungefähr 13 Kilometer, bis man wieder an der Kirche ist. Dazu kommen evtl. noch ein paar Kilometer mehr, je nachdem wo man startet und welche anderen Ziele man noch ansteuert. Auch die Reihenfolge, in denen man die verschiedenen Stationen anfährt, ist egal. Diese sind auch alle öffentlich zugänglich und mit Hilfe der Markierungen auf der Karte gut zu finden. Zettel und Stift sollte man dabei haben, ich selber hatte mir die Zahlen der Stationen aufgeschrieben und dann die Texte ganz in Ruhe am Ende durchgearbeitet. Ein kleiner Tipp: Das Rätsel auf dem Rohner Friedhof sollte gleich gelöst werden.

Alles in allem ein schönes Projekt, was einem das Sorbische in der Verwaltungsgemeinschaft Schleife näherbringt und einen rätseln lässt. Ein paar Fehler sind noch enthalten, die aber demnächst behoben werden.

Der Phoenyks-Guide: https://phoenyks.schleife-slepo.de






Dienstag, 28. Juli 2026

Staub und Spinnen

In Mulkwitz wollte ich mich in die Radlerhütte an der alten Schule setzen. Das macht aber keinen Spaß, da war schon lange keiner da, überall Staub, Spinnweben, altes Laub! Und drinnen warm. Alles nicht schön.




Samstag, 25. Juli 2026

Zum Wühlisch-Stein bei Lieskau

Im Dezember 2017 habe ich den Beitrag dazu in der Ausgabe 2/2017 der "Struga" gelesen, und ich habe mich dann im April 2018 aufgemacht, den Stein zu suchen. Jetzt dachte ich mir, das wäre auch ein schöner Blogbeitrag für hier, und ich habe mich erneut auf den Weg gemacht für ein paar aktuelle Eindrücke. Es geht dabei um Lieskau, und das süd-westlich gelegene kleine Wäldchen "Birkenbusch".

Zitat aus der Struga 2/2017, Seite 10:

Etwas abseits des Dorfes, in südwestlicher Richtung gelegen, befindet sich ein kleiner Hügel, der Birkbusch, der von den Einheimischen aber meist als "Erbbegräbnis" bezeichnet wird. Anno 1912 ließen die von Wühlisch dort ihre Familienbegräbnisstätte bauen. Das markante Mausoleum erfuhr allerdings in den 1970er-Jahren seinen Abriss. Heute sind vor Ort noch einige Mauerreste im dichten Gebüsch zu finden. Ganz in der Nähe befindet sich seit dem Jahr 1994 ein Gedenkstein. Dieser geht auf das Engagement des Enkels des letzten Eigentümers, Dr. Georg von Wühlisch, zurück. Wer das Ensemble erreichen will, sollte sich einen einheimischen Führer nehmen, denn kein richtiger Weg führt zu dieser Stelle.

In Lieskau geht es auf die Straße "Siedlung", die hinter dem letzten Haus ein Feldweg wird. Nach etwa 200 Metern ist linkerhand der Zaun unterbrochen, es führt ein Weg zu einem kleinen Wäldchen. Allerdings nur bis hin. Da heißt es dann, Fahrrad abstellen, und es geht zu Fuß weiter durch meterhohes Gras. Am besten ist es, man kommt auf die Lichtung und geht dann in Richtung Osten. Da ist es etwas hügelig, und wenn man auf moosbewachsene Mauerreste stößt, ist man auf dem richtigen Weg. Dann kommt so etwas wie ein umgefallener Grabstein, dann gleich dahinter links befindet sich das Ziel, der Wühlisch-Stein, allerdings schon halb zugewachsen. Ansonsten heißt es suchen.







Ich habe noch einmal die alten Bilder von 2018 durchgesehen, da war der Wühlisch-Stein viel leichter zu finden, man konnte die Schrift komplett lesen, und es scheint seitdem eine weitere Tafel unterhalb des Steins dazugekommen zu sein.