Samstag, 25. Juli 2026

Zum Wühlisch-Stein bei Lieskau

Im Dezember 2017 habe ich den Beitrag dazu in der Ausgabe 2/2017 der "Struga" gelesen, und ich habe mich dann im April 2018 aufgemacht, den Stein zu suchen. Jetzt dachte ich mir, das wäre auch ein schöner Blogbeitrag für hier, und ich habe mich erneut auf den Weg gemacht für ein paar aktuelle Eindrücke. Es geht dabei um Lieskau, und das süd-westlich gelegene kleine Wäldchen "Birkenbusch".

Zitat aus der Struga 2/2017, Seite 10:

Etwas abseits des Dorfes, in südwestlicher Richtung gelegen, befindet sich ein kleiner Hügel, der Birkbusch, der von den Einheimischen aber meist als "Erbbegräbnis" bezeichnet wird. Anno 1912 ließen die von Wühlisch dort ihre Familienbegräbnisstätte bauen. Das markante Mausoleum erfuhr allerdings in den 1970er-Jahren seinen Abriss. Heute sind vor Ort noch einige Mauerreste im dichten Gebüsch zu finden. Ganz in der Nähe befindet sich seit dem Jahr 1994 ein Gedenkstein. Dieser geht auf das Engagement des Enkels des letzten Eigentümers, Dr. Georg von Wühlisch, zurück. Wer das Ensemble erreichen will, sollte sich einen einheimischen Führer nehmen, denn kein richtiger Weg führt zu dieser Stelle.

In Lieskau geht es auf die Straße "Siedlung", die hinter dem letzten Haus ein Feldweg wird. Nach etwa 200 Metern ist linkerhand der Zaun unterbrochen, es führt ein Weg zu einem kleinen Wäldchen. Allerdings nur bis hin. Da heißt es dann, Fahrrad abstellen, und es geht zu Fuß weiter durch meterhohes Gras. Am besten ist es, man kommt auf die Lichtung und geht dann in Richtung Osten. Da ist es etwas hügelig, und wenn man auf moosbewachsene Mauerreste stößt, ist man auf dem richtigen Weg. Dann kommt so etwas wie ein umgefallener Grabstein, dann gleich dahinter links befindet sich das Ziel, der Wühlisch-Stein, allerdings schon halb zugewachsen. Ansonsten heißt es suchen.







Ich habe noch einmal die alten Bilder von 2018 durchgesehen, da war der Wühlisch-Stein viel leichter zu finden, man konnte die Schrift komplett lesen, und es scheint seitdem eine weitere Tafel unterhalb des Steins dazugekommen zu sein.



Mittwoch, 22. Juli 2026

"Frauen - Glauben - Leben"

Ich bin wieder einmal zur Evangelischen Kirche Schleife gefahren. Da gibt es die neue Ausstellung "Frauen - Glauben - Leben 120 Jahre Evangelische Frauenarbeit in Schlesien im Wandel der Zeit".

"Die Ausstellung nimmt 120 Jahre Frauenarbeit in den Blick. Sie erzählt von Mut und Stärke, von Geduld und Hartnäckigkeit, grenzenloser Liebe und diplomatischem Geschick."

Die evangelische Kirche Schleife ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.




Montag, 20. Juli 2026

Unterwegs um Kölzig

Gerade in der Gegend Döbern und Groß Kölzig habe ich bei meiner letzten Fahrt noch einige Bilder machen können, die ich hier nicht vorenthalten will.


In Döbern

Groß Kölziger Bruch

Ein Insektenhotel

Die Farbe war interessant

Die Friedenseiche in Groß Kölzig

Am Badesee Eichwege

Sonntag, 19. Juli 2026

Alte Ziegelei Klein Kölzig

Im Juli 2018 bin ich mit dem Rad die "Altbergbautour" abgefahren, eine sehr wissensreiche Tour um den früheren Bergbau im Muskauer Faltenbogen. Da bin ich auch an der Ziegelei in Klein Kölzig vorbei gekommen. Später habe ich mitbekommen, dass es dort einen Umbau gab, und daraus wurde ein Besucherzentrum für den Muskauer Faltenbogen. Ab und zu gab es Infos zu Veranstaltungen dort, und ich hatte mir vorgenommen, mal dorthin zu fahren, egal wie.

Und die Gelegenheit dazu ergab sich jetzt, denn der "Geopark Muskauer Faltenbogen" schrieb auf Instagram sinngemäß: wir haben offen, komm vorbei. Also habe ich mich mit Rad auf den Weg gemacht.

Auf dem Hinweg hab ich den Fehler gemacht, ich hab mich auf die Routenplanung von Google Maps verlassen, ich bin dann einen Weg durch den Wald entlang, den würde ich nicht mehr fahren wollen. Ab Döbern über Kölzig bis Eichwege hab ich auch immer wieder Infotafeln über verschiedene Themen des Muskauer Faltenbogen getroffen, sehr interessant.

Die Alte Ziegelei in Klein Kölzig: fand ich langweilig. Irgendwie war weit und breit niemand zu sehen, weder Besucher noch sonst jemand. Man kann sich die Ausstellung "Mit Dreck zu Wohlstand" anschauen, macht draußen ein paar Bilder, und dann war es das auch schon. 

https://www.muskauer-faltenbogen.de/







Dienstag, 14. Juli 2026

Liebespaare

Ich muss ein bisschen was erklären:

Mich hat im Oktober 2019 eine Anfrage aus Bayern erreicht. In einem Artikel der ZEIT über Mühlrose wurde ein Baum-Liebespaar erwähnt. Und der Mann, der mir die Anfrage geschickt hat, sammelt Fotos von Baum-Strauchpaaren, und ob ich nicht ein Foto von diesem Liebespaar habe bzw. eins machen könnte. Ich habe mir dann den ZEIT-Artikel besorgt, überlegt, wo genau das sein könnte, und bin mit dem Rad los, und ich habe das Paar tatsächlich gefunden! Inzwischen ist der Wald allerdings durch den Tagebau in Anspruch genommen worden.

Jedenfalls ist mir beim Fahrradfahren zwischen Rohne und Mulkwitz ebenfalls so ein Baumpaar aufgefallen, wo ich gleich an diese Anfrage denken musste.

Und beim Stöbern in alten Bildern ist mir ein weiteres Baum-Liebespaar aufgefallen, fotografiert vor 10 Jahren im Juli 2016 im Trebendorfer Tiergarten.


Zwischen Rohne und Mulkwitz, Juni 2026

Zwischen Mühlrose und Schleife, Oktober 2019

Im Trebendorfer Tiergarten, Juli 2016

Dienstag, 7. Juli 2026

Investitionen an Radwegen

In diesem Jahr wurde schon einiges in der Gegend (Verwaltungsgemeinschaft Schleife) in Radwege investiert:

  • Reparaturen (Wurzelentfernung) am Radweg Halbendorf Richtung Kromlau (zwischen dem Friedhof und den Grubenhäusern)
  • Reparatur an der Fußgängerbrücke am Halbendorfer See
  • Bauarbeiten am Radweg Mulkwitz Richtung Spreestraße
  • Beim Radweg Weißwasser Turm am Schweren Berg Richtung Nochten bin ich mir nicht sicher, Schilder stehen noch, aber die Absperrungen sind verschwunden.

Zum Radwegausbau:

  • Der Radwegebau Groß Düben - Schleife steht in den Sternen, Zitat von https://grossdueben-online.de/: „Anfragen zu Fördermitteln hat ergeben, dass nicht mehr alle Fördertöpfe verfügbar sind. Es wurden deshalb Anfragen gestellt und Gespräche initiiert, um über die verbleibenden Fördermöglichkeiten zu sprechen.
  • Für den Bau des Radweges Lieskau Schleife ist das Problem, dass sich dieser in zwei Bundesländern befindet, das macht die Planungen schwieriger. Auf der Brandenburger Seite gibt es Probleme mit der Naturschutzbehörde. Aktuell gab es im Juni eine Befahrung zu Ausgleichsmaßnahmen und Ersatzpflanzungen, wo die Standorte an den Planer übergeben wurden. Die Entwurfsplanung dürfte inzwischen fertiggestellt sein.

Allgemein ist es problematisch, zu Baumaßnahmen, Sperrungen und Umleitungen an Radwegen an Informationen zu kommen. Schleife hat auf seiner Internetseite den Punkt "Baumaßnahmen im öffentlichen Straßenraum", dieser ist aber nicht unbedingt aktuell. Und auch das Geoportal des Landkreises Görlitz und die "Baustelleninformationen Sachsen" sind weitgehend nutzlos.





Sonntag, 5. Juli 2026

Blick in den Tagebau

Innerhalb der letzten Jahre sind die Möglichkeiten, einen Blick in den Tagebau Nochten zu werfen, weniger geworden. Aber es gibt sie noch...






Donnerstag, 2. Juli 2026

Schnappschüsse (31)

Eine Katze, die nicht gleich scheu wegrennt. Und wenn man genau hinsieht, der Spitzenprädator hat Beute gemacht.




Freitag, 26. Juni 2026

Der Phoenyks-Guide (3)

Ich habe endlich etwas Zeit gefunden, um einige Stationen des Phoenyks-Guide zu vervollständigen. Ich war in Mulkwitz und in Rohne und habe da jeweils zwei QR-Codes scannen können und das jeweilige Quiz dazu beantwortet. Sehr interessant ist das Quiz vom Friedhof Rohne.

Der Phoenyks-Guide: https://phoenyks.schleife-slepo.de


Das Dźěćetko in Mulkwitz

Der starke Lysina in Mulkwitz

Am Njepila-Hof in Rohne